Depression spirituell gesehen: Alles drückt nach unten

Autor: Engin Iktir Letzte Aktualisierung: 13.05.2026

Depressionen sind schwarz und dunkel. Dieser Artikel beleuchtet die spirituelle Dimension der Volkskrankheit „Depression“ und erhellt die wahren dahinterliegenden Aspekte. Wir erkunden die tieferen Ebenen der Depression aus einer spirituellen Perspektive, abseits konventioneller Betrachtungen. Selbst die dunkelsten Phasen der Depression haben eine lichtvolle Bedeutung für uns Menschen. Dann, wenn traditionelle Erklärungen enden, beginnt der transformative Heilsweg.

Die Inhalte: 

  1. Depression – Wenn alles nach unten drückt
  2. Körperebene
  3. Was im Dunkeln liegt: Seelische Hintergründe
  4. Den Druck lösen: Entlastung über die Reinkarnationstherapie
  5. Sein eigenes Wesen finden – Ein Beispiel aus der Praxis
Das seitliche Portrait einer Frau verbindet sich mit dem Himmel und einem felsigen Abgrund.

1. Depression – Wenn alles nach unten drückt

Die Schulmedizin benennt oft genetische Faktoren, ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn oder lang anhaltenden Stress als Auslöser für eine Depression. Betroffene erleben dies als eine psychische Erkrankung, die durch tiefe Niedergeschlagenheit, bleierne Erschöpfung und einen Rückzug der Lebensfreude gekennzeichnet ist. Das tägliche Leben wird zur Last, Beruf und Partnerschaft geraten ins Stocken.

Doch die Last, die alles nach unten drückt, lässt sich mit gut gemeinten Ratschlägen wie „Raff dich doch auf“ oder „Ist ja alles nicht so schlimm“ nicht unbedingt beheben. Auch wenn Medikamente oft versuchen, die Symptome zu deckeln, bleibt das eigentliche Gewicht, die darunterliegenden seelischen Themen, meist unbearbeitet. Wenn traditionelle Erklärungen enden, beginnt die Frage nach der spirituellen Dimension dieser Schwere.

2. Körperebene:

Alle Körperbereiche, insbesondere das Gehirn.

3. Was im Dunkeln liegt: Seelische Hintergründe

Hinter der bleiernen Schwere einer Depression verbirgt sich oft ein unbewusster Prozess. Wenn der seelische Druck nicht mehr ausgehalten wird, zieht sich das Bewusstsein zurück – wie in eine innere Höhle. Was im Außen als Stillstand erscheint, ist im Inneren oft ein (heftiger) Widerstand oder eine tiefe Verweigerung gegenüber dem Fluss des Lebens. In der spirituellen Betrachtung schauen wir uns an, welche Anteile dort im Verborgenen wirken:

  • Wut, die gegen sich selbst gerichtet wird: Wenn Impulse nicht nach außen fließen dürfen, richten sie ihre zerstörerische Kraft nach innen.
  • Unterdrückte Wut und Trauer: Gefühle, die keinen Raum bekommen durften, werden zu Stein und drücken schwer auf das Gemüt.
  • Flucht vor dem Druck des Lebens: Die Depression als unbewusster Rückzugsort vor den Anforderungen der Welt.
  • Angst, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen: Das Vermeiden von Konsequenzen führt zur inneren Erstarrung.
  • Andere für einen sorgen lassen: Die unbewusste Rückkehr in eine kindliche Abhängigkeit, um nicht allein stehen zu müssen.
  • Sich tot stellen: Eine radikale Verweigerung gegenüber dem Leben, wenn der Sinn verloren gegangen ist.
  • Sich unbewusst mit dem Thema Sterben beschäftigen: Wenn das Leben zu schwer wird, rückt der Tod als vermeintlicher Ausweg ins Blickfeld.
  • Blockadehaltung: Den Wendepunkt des Lebensflusses ignorieren und lieber im Alten verharren.
  • Verlust des Lebenssinns: Die tiefe Antriebslosigkeit als Folge einer fehlenden Verbindung zum eigenen Kern.
  • Widerstand gegen die Polarität: Wenn wir die Gegensätze des Lebens nicht annehmen, antwortet der Organismus mit Müdigkeit, Impotenz oder Appetitlosigkeit.

In der ganzheitlichen Betrachtung zeigt sich die Depression oft als eine Blockade der Lebensenergie. Es geht dabei um eine Form der Schattenarbeit, bei der wir die Anteile zurückholen, die wir einst aus Angst oder Anpassung weggedrückt haben.

4. Den Druck lösen: Entlastung über die Reinkarnationstherapie

Die Therapie bietet den geschützten Raum für einen bewussten Rückzug vom Alltag, um mit der inneren Begegnung der eigenen Seele zu beginnen. Die Termine finden bevorzugt in den Vormittagsstunden statt, um den Schlaf-Wach-Rhythmus wieder in seine natürliche Ordnung zu bringen. Es ist der Beginn einer therapeutischen Heldenreise in die eigene Unterwelt.

Es geht darum, Licht ins Dunkle zu bringen. Dabei werden die eigene Erstarrung und die inneren Mauern unmittelbar erlebt; auch die dahinterliegende Trauer und Wut kommen in die Erfahrung. Im Rhythmus der Polarität lassen sich Angst und Sterblichkeit, aber auch Wiedergeburt und Lebensfreude am eigenen Leib erfahren. Ziel ist es, die eigene Lebensenergie nicht mehr gegen sich selbst zu richten, sondern sie aktiv für die eigenen Bedürfnisse und Lebensziele zu nutzen. In diesem Individuationsprozess lassen sich die eigene Berufung und der Sinn (die höhere Absicht der Seele über alle Inkarnationen hinweg) wiederfinden. Es ist der Weg, um die Liebe im Leben wiederzufinden.

5. Sein eigenes Wesen finden – Ein Beispiel aus der Praxis

Eine glücklich aussehende Frau tanzt sich auf einer Party in Ekstase.

Bianca, aus einem gutbürgerlich-katholischen Haus, Studentin (Geisteswissenschaften) an einer Universität in Hessen. Ihr Leidensweg begann schon recht früh. In ihrer Schulzeit wurde sie von ihren Mitschülern gemobbt. Neben einigen Schulwechseln, die ihre Eltern aus ihrer Hilflosigkeit heraus initiierten, schickten diese Bianca immer wieder zu diversen Therapien wie Wuttherapie oder Verhaltenstherapie. Mit Psychotherapie kannte sie sich mittlerweile sehr gut aus. Sie entwickelte schlaue Strategien ihren Themen zu entkommen und Drogen unterstützten sie ebenso dabei. Mit letzter Kraft schaffte sie noch die intensive Phase der Abiturprüfungen durchzustehen, entschloss sich aber gleichzeitig nach bestandenem Abitur eine Therapie bei mir zu machen, denn sie landete in eine Phase der Depression.

Ich stehe auf einer hügeligen Wiese“ steht in ihrer Seelenlandschaft schon sinnbildlich dafür, dass ihre aktuelle Situation alles andere als glatt (gerade) ist. Später – in ihren inneren Bildern – geht sie in ihrem Haus in den Keller und findet dort einen alten Plattenspieler und ein Klavier.

Der Wendepunkt

Erst im späteren Verlauf der Therapie stellt sich heraus, dass sie mit zehn Jahren mit einer Freundin einen Internettrend nachmachte und ein Video mit einem eigenen Tanz hochlud. Einigen Lehrern und ihrer Familie stieß dies negativ auf. Nach Meinung des Schuldirektors tanzte Bianca im wahrsten Sinne zu sehr aus der Reihe, der Tanz sei zu anzüglich. Mit ihrer Kreativität erntete sie eine zu heftige Reaktion bis hin zum Mobbing. Ein Anspruch der vielen vorangegangenen Therapiestunden war unter anderem, dass sie ein normales Mädchen, wie jedes andere auch, werden sollte. Das erhofften oder verlangten unterschwellig auch ihre Eltern von ihr.

Auf einem alten Schild steht: Bitte, alle Fahrzeuge geordnet abstellen!

Die Transformation

In einer der späteren Sitzungen schildert Bianca: „Ich bin eine alte Frau und wütend über mich, dass ich das ganze Leben an mir habe vorbeizuziehen lassen – ohne dass ich was davon gehabt hatte.“ Ein Blick in ihr Geburtshoroskop zeigte jedoch noch eine andere Seite – nämlich, dass Bianca ein flippiges und lebenslustiges Wesen ist. Je mehr sie sich von diesen Eigenschaften entfernte, umso mehr landete sie auch in ihren seelischen Bildern immer wieder in monotonen und grauen Bildern, die bis hin zur Erstarrung reichten. Am Ende bewegte sich nichts mehr.

So gesehen wollte die Depression sie immer wieder an ihre ungelebten Anteile erinnern, die sie aufgrund der für sie traumatischen Erlebnissen in der Kindheit mit aller Macht versuchte (äußerlich auf Wunsch ihrer Eltern) zu unterdrücken. In ihrer Kindheit war sie noch zu sehr überfordert, die äußere Strenge auszuhalten und drückte ihr wahres Wesen immer mehr ins Unterbewusstsein ab. Zehn Jahre später und die Therapie bei mir gaben ihr die Möglichkeit ihre andere Seite vollumfänglich kennenzulernen und wieder in ihr Leben zu tragen. Das gab ihr neue Vitaltität und Lebensfreude im Alltag zurück. 

Ich bin zwar etwas jünger als andere Klienten, dennoch wurde ich mit genauso viel Respekt behandelt. Wenn man 20 ist, wird einem meist gesagt: „Du hast Dein Leben ja noch vor Dir.“ Ja stimmt. Heißt aber nicht, dass ich das, was ich in den letzten 20 Jahren erlebt habe, nicht aufarbeiten kann. Ich würde sogar sagen: Je früher desto besser!

Demnach bin ich sehr froh, dass mein Wunsch nach Erkenntnis ebenso erhört wurde. Vor allem die einzelnen „Bausteine“ meiner Kernpersönlichkeit wurden mir in der Therapie gezeigt. Ich habe gelernt, was meins ist und was ich mir angelernt habe, um z.B. Bestrafungen zu entgehen.

Dank Dir, Engin, konnte ich erkennen, dass in mir mehr steckt als die zurückhaltende Person, die sich davor scheute ihr Wahres-Ich zu zeigen, weil sie sonst (wie gewohnt) auf negative Resonanz stößt. Nicht nur die Opfer Rolle anzunehmen, sondern mir auch mal wieder das zu nehmen, was ich möchte und auch der „Täter“ zu sein. Was ich hier auch herausgefunden habe: Ich bin irgendwie dazu bestimmt, Menschen aus ihrer Komfortzone zu holen, ihre Triggerpunkte zu piksen … mit meinen Aussagen und Taten. Das ist anscheinend meine Natur. Da scheinst Du, Engin, auf jeden Fall Recht zu haben. Rückblickend habe ich viele Menschen dadurch dazu gebracht etwas (Großes) in ihrem Leben zu verändern. So eine Welle der Transformation auszulösen kostet viel Kraft … viele negative Konsequenzen und Verluste gehen einher. Oder besser gesagt, kommen dann wie eine Lawine auf mich zu.

Ich habe meiner rebellischen Art die Schuld gegeben. Dieser bin ich (wieder) in der Reinkarnationstherapie begegnet und habe gesehen, dass sie auch zu mir gehört. Nur muss ich jetzt nicht allen und jeden bekehren oder helfen. Das hat mich in meinem Leben ziemlich erschöpft. Die Energie, die ich mir jetzt einspare, kann ich für mich und meine Kreativität nutzen. Mich in meiner individuellen Natur ausdrücken. Endlich so sein dürfen, wie ich wirklich bin und nicht so wie mein Umfeld meint mich haben zu wollen. In meinen Sitzungen habe ich mich immer wieder erlebt, wie ich hinter dicken Mauern eingegangen bin. Und davor war eigentlich immer alles leicht und freudig gewesen. Diese Seite an mir habe ich wieder entdeckt und meine ungelebte Seite hilft mir dabei diese umzusetzen.

Der Kreis schließt sich endlich

Ein Jahr nach der Therapie meldet sich Bianca freudig bei mir und berichtet mir folgendes: Ihr Studium an der Universität brach sie ab. Das war eine ziemliche Erleichterung. Sie wollte ihren wahren Weg gehen. Für eine Bewerbung für ein Kunststudium an einer deutschen Hochschule hatte sie eine Kunstmappe mit selbst gemalten Bildern und Fotografien abzugeben. Als sie mit dem dortigen Direktor das Bewerbungsgespräch führte und ihre Mappe präsentierte, fasste sie sich am Ende des Gesprächs ein Herz. Sie erklärte ihm, dass das noch nicht alles gewesen sei. Sie habe noch einen Tanz. Zuerst meinte der Direktor der Hochschule, sie wolle ihm ein Video zeigen. Bianca stand jedoch spontan auf und tanzte ihm einen intuitiven Ausdruckstanz vor. Ich glaube das traumatische Erlebnis aus ihrer Schulzeit hatte sie damit überwunden und sie konnte ihren Wesenszug endlich frei und in Liebe ausleben. Den Studienplatz bekam sie auf der Stelle.

Über Engin Iktir: Seit über 20 Jahren begleitet er Menschen als Experte für Reinkarnationstherapie in Frankfurt am Main, wieder Zugang zu ihrer Seele zu finden. Er unterstützt dabei seine Klienten, hinter die Kulissen ihrer Beschwerden (wie etwa Depression) zu blicken, um durch die Arbeit mit inneren Bildern zu echter Klarheit und innerem Frieden zu finden.

Weiterführende Links:

Den Druck lösen und das eigene Licht wiederfinden

Wenn die Last des Alltags zu schwer wird und die Lebensenergie stagniert, ist es Zeit für eine neue Perspektive. Die Reinkarnationstherapie bietet den Raum, die blockierenden Schatten zu durchleuchten und in eigene Kraft zu transformieren. Es ist der Weg aus der Erstarrung zurück in ein Leben voller Vitalität und Sinn. Kontaktieren Sie mich für eine Terminvereinbarung oder ein unverbindliches Gespräch. 📞 069 958 64 828