Was mir meine linke Brust sagen wollte

Eine Betroffene schreibt über ihre Therapieerfahrungen – ungefiltert, persönlich und direkt aus ihrem Tagebuch:

Autor: Engin Iktir Letzte Aktualisierung: 25.04.2026

In diesem Tagebucheintrag schildert eine Betroffene ihre Therapiesitzung bei Engin. Sie reist in einem tranceartigen Zustand in ein früheres Leben und entdeckt dort die seelischen Hintergründe ihres Knotens in der linken Brust: fehlende Selbstliebe, unterdrückte Bedürfnisse und eine Ehe ohne tiefe Gefühle. Die Botschaft ihrer Seele am Ende ist klar: Du bist es wert, geliebt zu werden.

Die Inhalte:

  1. Auf dem Weg nach Frankfurt
  2. Die Sitzung – Reise durch Raum und Zeit
  3. Eine Ehe ohne Liebe
  4. Die Botschaft der linken Brust
Eine Klientin schreibt in ihr Tagebuch über ihre Therapie, indem sie ihre Brustkrebs seelisch aufarbeitet

Heute ist Mittwoch, nur noch drei Sitzungen und meine Therapiezeit geht zu Ende. Wahnsinn wie schnell die Zeit rumgegangen ist. Bevor ich die weiteren drei Wochen gebucht habe, dachte ich ob und wie das wird, was wohl auf mich zu kommt, komme ich mit dem was ich womöglich erfahre zurecht, was macht das wohl mit mir. Und jetzt wo es fast vorbei geht, merke ich, dass es mir gut getan hat, die Therapie zu machen – auch aus dem Aspekt heraus, sich die Themen anzuschauen, die mich belasten, die ich selbst verdrängt habe und die mir vor allem meine Lebensfreude rauben.

Auf dem Weg nach Frankfurt

Gelassener als sonst fahre ich nach Frankfurt, die Straßen sind glücklicherweise heute weniger befahren, so dass ich gut durchkomme. Bin noch rechtzeitig da, um an meinem Platz kurz Halt zu machen. Nach einer kleinen Pause gehe in den dritten Stock. Die Befindlichkeitsrunde geht heute etwas länger, in der noch mal die eine oder andere Angelegenheit zum Vorschein kommt und die ich mit Engin besprechen möchte.

Ich bin wieder einmal bei meiner Selbstliebe angelangt und stelle wieder fest, dass ich noch viele Zweifel und Fehltritte aus der Vergangenheit nicht akzeptiere. Ich nehme es mir vor, mir die Seite noch mal anzuschauen und den Schatten aus meinem früheren Leben Platz zu schaffen und es anzunehmen. Denn ändern kann ich es nicht mehr. Das will ich auch nicht mehr, denn durch das Erlebte und durch meine Vergangenheit, bin ich heute zu dem Menschen geworden, die ich heute bin. Mit meinen guten und weniger guten Facetten.

Heute fällt mir das Reden ein wenig leichter. Ich fange an mich heimisch zu fühlen und kann mich immer mehr öffnen. Meist brauche ich mehr Zeit dafür als andere und das ist auch gut so. Ich habe dann doch nach über drei Wochen das Vertrauen mich zu zeigen, aber das nur, weil Engin mich so annimmt wie ich bin ohne zu bewerten.

Eine Frau geht in Trance und reist zurück durch Raum und Zeit.

Die Sitzung – Reise durch Raum und Zeit

Ich fange an zu atmen und es fühlt sich, wie auch gestern, gut an. Ich komme gut in den Fluss und kann mich gut darauf einlassen. Heute gehe ich mal wieder durch Raum und Zeit, zu einer Situation in einem meiner früheren Leben, in der es um die seelischen Hintergründe meines Knotens in der linken Brust geht und wie es mir dabei helfen kann, mich weiter zu entwickeln. Ich bin ein kleines Mädchen, sitze auf dem Schoß der Oma. Die Oma nimmt mich in den Arm und streichelt mir über meinen Rücken. Wir sprechen nicht, allein die Geborgenheit und Liebe aber auch das Gefühl so angenommen zu werden, wie ich bin, gibt mir ein sicheres Gefühl. Es fühlt sich nach Liebe ohne Gegenleistung an, schon fast wie bedingungslose Liebe.

Die Wärme und das Verständnis bekomme ich nur bei der Oma, zumindest denke ich es. Meine Mama ist sehr oft viel beschäftigt und ich habe das Gefühl, dass es ihr nicht wichtig ist, wie es mir geht und was mich zur Zeit beschäftigt. Ich wiederum traue mich nicht um Hilfe zu bitten, weil mir das Urvertrauen fehlt. Mir fehlt das Interesse an meiner Person. Ich fühle, als müsste ich Leistung erbringen. Ungeachtet dessen, ob ich es kann oder ich mich in manchen Situationen einfach überfordert bin, weil ich es nicht kann. Aber auch in dem Fall fällt es mir schwer um Beistand und Hilfe zu bitten. Ich kämpfe mich alleine durch, bringe schlechte Noten nach Hause und bekomme hierfür auch Ärger und werde mit Nichtbeachtung bestraft.

Eine Ehe ohne Liebe

Jahre vergehen und ich bin erwachsen. Ich gehe auf eine Geburtstagsparty meiner Freundin. Sie lädt viele Gäste ein unter anderen meinen zukünftigen Mann. Zuerst habe ich keine Lust dorthin zu gehen, muss mich echt überreden. Ich ziehe mir ein schickes Kleid an, mache mir die Haare und schminke mich dezent und mache mich dann mit der Kutsche auf den Weg. Zu Beginn beobachte ich das Geschehen und schaue mir die Menschen an, die da sind. Ich trinke mir mit Wein ein bisschen Freude an und mische mich unters Volk und nach und nach finde ich die Party gar nicht mal so schlecht.

Ein netter Mann kommt auf mich zu und spricht mich von der Seite an. Ein sympathischer, freundlicher Mann – aufmerksam und unterhaltsam. Er fragt mich, ob wir uns wiedersehen können, denn er möchte mich näher kennenlernen. Ich willige erst mal nicht ein. Es geht mir alles zu schnell. Ich sage ihm, mal schauen und gehe von ihm weg.

Eine Frau heiratet und kann keine Liebe empfinden.

Kurze Zeit später nimmt er Kontakt mit mir auf, meine Freundin hat ihm meine Adresse verraten. Wir verabreden uns zum Kaffeetrinken und unterhalten uns ganz nett. Ich finde ihn freundlich doch Liebesgefühle kann ich ihm gegenüber nicht aufbringen. Nach einer Weile fragt er mich, ob ich mir vorstellen kann, ihn zu heiraten. Ich habe mir eine kurze Bedenkzeit genommen und willige schließlich ein. Meine Bedenken habe ich nach wie vor, ob ich ihm gerecht werde, ob ich gut genug für ihn bin, reicht meine Bildung aus, kann die Beziehung so bestehen bleiben mit all den Zweifeln.

Wir heiraten in einem kleinen Kreis. Die Feier ist ok, doch innerlich kann ich mich nicht freuen. Mir fehlt das tiefe Gefühl der Liebe, die Würze in unserer Beziehung / Ehe. Oder kommen die Zweifel, weil ich Angst habe etwas zu verpassen? Einen „besseren Mann“ zu bekommen. Einen den ich auf Augenhöhe begegne und bei dem ich das Gefühl bekomme auch „wer“ zu sein. Wir führen eine harmonische Ehe ohne große Vorkommnisse oder Streitigkeiten. Eine Beziehung ohne Liebe sondern mit Respekt und Rücksicht, doch erfüllend ist es nicht. Jeder von uns lebt sozusagen sein eigenes Leben, nach dem Motto: „Zusammen ist man weniger alleine“.

Eine Brustkrebsklientin fängt an sich selbst zu lieben

Die Botschaft der linken Brust

In dem Moment spüre ich meine linke Brust deutlich, so in der Art als wolle es mir sagen, dass ich es wert bin, geliebt zu werden. Es erinnert mich daran, dass ich mindestens so viel wert bin, wie der Mensch mir gegenüber. Ich brauche mir von niemandem was anderes einreden lassen, aber vor allem nicht von mir selbst.

„Fang an dich zu lieben und nimm das Leben als ein Geschenk an und mache was daraus, denn du bist wert.“

Diesen Satz nehme ich dankbar an, so wie das Leben auch und möchte mein Leben jetzt in die Hand nehmen. Ich öffne mein Herz für mich selbst und sollte wirklich mit der Selbstliebe anfangen.

Über Engin Iktir Reinkarnationstherapeut (Heilpraktiker für Psychotherapie), Frankfurt am Main – seit über 20 Jahren in der seelischen Begleitung mit der Reinkarnationstherapie für Menschen in Krisen und Krankheit.

Weiterführende Links:

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