Engin Iktir Reinkarnationstherapie & DIE Ausbildung
Brustkrebs eine seelische Aufarbeitung (Erfahrungsbericht)
Autor: Engin Iktir Letzte Aktualisierung: 25.04.2026
Eine Betroffene schildert, wie sie in ihrer Reinkarnationstherapie die Antwort auf ihre drängendste Frage findet. Ihr Brustkrebs befand sich auf der rechten Seiten, ihrem männlichen Pol. Sie erlebt, was sie ihr Leben lang verdrängt hat: für sich einzustehen, für sich zu kämpfen und sich selbst als wertvoll anzusehen.
Die Inhalte:
Die Frage, mit der ich vor fast vier Wochen zu Engin gekommen bin, konnte beantwortet werden. Nicht von Engin, sondern von mir, meiner Seele: „Wieso habe ich Brustkrebs bekommen?“ Ich konnte es einfach nicht verstehen. Ich mache doch alles richtig. Ich esse sehr gesund, viel Bio, Pflanzenbasiert, mache Fasten- und Darmkuren. Nehme hochdosierte Nährstoffe in Form von Nahrungsergänzer und Probiotika zu mir. Ich war sehr enttäuscht, dass ich Krebs bekommen habe. Ich dachte, so etwas hätte mir niemals passieren dürfen.
Ich konnte diese Frage für mich einfach loslassen und habe viel geweint und mich selbst betrauert. Ich konnte es eigentlich nicht akzeptieren und annehmen, wie es ist. Habe ich es verdient, so etwas zu bekommen? Nachdem ich das alles, was ich vor der Krankheit durchmachen musste. Ein guter Freund verstarb plötzlich an Silvester. Kurz danach meine Mutter im Februar, nach 14 Jahren Krebskrankheit. Ich habe auch Sterbebegleitung gemacht, weil ich es wollte. Ich fühlte mich für alles verantwortlich und ich hatte auch keine Unterstützung aus der Familie. Auch die Beerdigung meiner Mutter organisierte ich mit dem Institut alleine. Die Musikauswahl (wieso spielte Engin gerade einer dieser Lieder beim Atmen?) zerriss mich förmlich und auch die Trauerrede zu schreiben. Obwohl es einen Pfarrer gab und Familienmitglieder, die unterstützen hätten können, war niemand im Endeffekt für mich da.
Als hätte ich den Spiegel vorgehalten bekommen: „Tanja, die macht das schon“ – im Grund genommen war es schon immer so. Ich war irgendwie immer für alles verantwortlich. Ich hatte es schon lange angenommen. Durch die Therapie bei Engin wurde mir klar, dass das Funktionieren aus mir selbst kommt. Immer die Kontrolle behalten müssen, ohne mich läuft es nicht. Andere bitten mich – ich mache. Ich habe mich dabei nie gefragt, ob ich es machen möchte. Doch eigentlich schon, wenn ich ehrlich bin. Ich wusste auch die Antwort, dass ich es nicht mochte. Aber ich hatte es immer gemacht, trotzdem immer. Ich hatte mich gezwungen, es durchzuziehen, damit es den anderen passt und sie zufrieden sind. Ich habe dabei komplett vergessen, was ich da über Jahre mit mir selbst gemacht habe.
Es anderen immer Recht gemacht habe – ohne jemals an mich zu denken. Alles andere hatte vor mir Priorität, wenn meine Bedürfnisse mal klar aus mir hochkamen, habe ich diese sofort unterdrückt. Ich habe dem keinen Raum gelassen. Vieles runtergeschluckt und nur funktioniert, sei es privat oder beruflich. Und ich dachte, es ist normal. Nach den ersten Tagen bei Engin in Therapie weinte ich darum, wie ich seit Jahren mit mir umgehe. Ich sagte: „Wie kann man so schlecht mit sich selbst umgehen und es gar nicht mitbekommen?“ Ich war schockiert und zugleich traurig darüber.
Von Sitzung zu Sitzung werden meine seelischen Konflikte sichtbarer und ich verstehe, weshalb ich so bin, wie ich bin. Es ist wie ein roter Faden, der sich über viele Inkarnationen zieht. Die Geschichten und Bilder aus früheren Leben und die Gefühle dazu, gesehen in einem tranceartigen Zustand über das Dritte „innere Auge“. Alle diese Gefühle trage ich in meinem heutigen Leben mit mir, wie unerklärliche Traurigkeit, unglücklich sein, ausbrechen wollen, aber nicht können.
So oft kommen diese Bilder von meiner Seele. Es kommt mir wie eine Kettenreaktion vor, durch die viele Konflikte, die ungelöst blieben, folgten weitere, bis ich mir ein Korsett, welches ich mir selbst erschaffen habe und persönlich überzogen hatte. Und so lebte ich mein Leben so hin und merkte es nicht einmal. Innerhalb haben sich Schichten gebildet, die um mein Herz waren, nach und nach brechen sie nun auf. Vieles tat so weh seelisch, ich habe auch richtig gelitten meine Seelenanteile auf die „Nase“ gebunden zu bekommen – immer und immer wieder.
Da ich mich anscheinend gar nicht kenne, hatte ich nach der zweiten Woche Angst, mehr zu sehen. Anteile von mir zu sehen, die ich eigentlich verurteile, oder meinte sie könnte nicht gesellschaftskonform sein. Ich hatte also Angst vor mir selbst. Anteile von mir zu sehen, die ich nicht will. Aber ich ging durch den „Schmerz“ und durch die Angst – ich wollte mich dem stellen und mich endlich mit allen Anteilen, die es in mir gibt, kennenlernen. Es ist ein neues Gefühl und erschreckend festzustellen, das ich mich selbst gar nicht liebe. Wie eine Marionette und nur Fassade nach Außen. Wie Engin sagte, am besten wie in einem Geschenk verpackt mit Schleife mit einem Lächeln nach Außen. Und drinnen sieht es ganz anders aus. Ich habe mir die Luft zum Atmen genommen. Habe das Leben nicht mehr gespürt, mich nicht mehr lebendig gefühlt.
Schon Tage bevor ich in die Sitzung mit meiner großen Preisfrage hineingehe, dachte ich über meinen Brustkrebs anders. Ich hatte ihn inzwischen angenommen, auch die Narbe konnte ich lieben lernen. Da wo ich jeden Tag drauf schaue. Sie ist inzwischen ein Teil von mir, den ich lieben gelernt habe. Es hat sich so viel schon geändert in mir, ich habe gelernt, wieder zu fühlen, mein Herz sprechen zu lassen, ohne das sich der Verstand wieder sofort einsetzt, spüren gelernt, was im Innern ist. Das ist so ein wertvolles Gut, was Kinder noch können. Aber wir Erwachsenen nicht. Wir müssen es oft nochmal neu erlernen, in einer Welt voller Regeln, Menschen, Vorgesetzten, Eltern, Gesellschaft, die uns sagen was richtig oder falsch ist, was gut, was schlecht ist.
Heute in der Sitzung bei Engin habe ich meine Antwort auf die Frage erhalten, weshalb ich Brustkrebs bekommen habe. [Anmerkung des Therapeuten: Der Brustkrebs der Klientin befand sich auf der rechten Seite. Rechts steht in der Reinkarnationstherapie für den männlichen Pol. Das seelische Bild, das in der Sitzung auftaucht, zeigt die Klientin folgerichtig bei ihrer seelischen Aufarbeitung des Brustkrebs in der männlichen Rolle.]
„Ich bin ein Mann, 30 Jahre ca., habe einen recht monotonen Job in einer großen Firma. Es macht mir Spaß, Akten abzuarbeiten, aber es fehlt mir der Austausch mit meinen Kollegen, irgendwie möchte ich noch mehr. Mehr Aufgabenbereiche, etwas Abwechselung, mehr Entscheidungsfreiheit. Zum Glück kann ich demnächst eine neue Position besetzen, die mir mehr zusagt. Ich habe mit meiner Chefin schon ein Gespräch darüber geführt. Sie ist eine harte Karrierefrau, trägt kurze Haare. Mir wurde also der Job zugesagt. Ich bemerke, dass diese Position von einer anderen Person des Unternehmens vor meinen Augen besetzt wird. Mit mir hat man vorab darüber kein Gespräch geführt, dass sich etwas geändert hat. Ich bin sehr enttäuscht und verletzt, eher wütend darüber. Ich suche das Gespräch mit ihr und frage, was das sollte.
„Diese Position hast du mir doch zugesagt. Und dann werde ich noch nicht mal vorab über Änderungen informiert.“ Meine Chefin sagt: „Entschuldige bitte, aber der andere Mitarbeiter bringt da doch schon mehr mit als du. Du bist noch nicht so weit. Es ist irgendwie untergegangen, dir rechtzeitig Bescheid zu geben.“ Ich rede noch dagegen, kann es irgendwie nicht akzeptieren. Sie winkt das Gespräch ab und sagt „Papelapapp, ich kann dir noch ein paar Aufgabenbereiche dazu geben. Es ist mehr Personalverantwortung. Sie will mich aus dem Gespräch loswerden, um ihre Ruhe zu haben, das spüre ich, wenn ich sehe wie sie mir gegenüber auftritt.
Ich nehme es dankend an und gebe mich zufrieden, Nur den alten Job kann ich so nicht mehr weitermachen und frage sie, ob ich nicht einen anderen Verantwortungsbereich übernehmen könne. Irgendwie bin ich nicht zufrieden, merke ich. Ich kann es immer noch nicht richtig akzeptieren, diese Stelle wurde mir doch zugesagt und nun kriege ich Personalverantwortung. Ich darf jetzt die Urlaube koordinieren und bringe Struktur bei der Urlaubsanmeldung der Mitarbeiter hinein. Sage ihnen, wenn sie es um eine Woche verschieben müssen, denn es dürfen nicht zu viele Mitarbeiter auf einmal fehlen.
Auch die Krankheitstage verwalte ich. Wenn es zu viele sind, führe ich mit den Mitarbeiter Gespräche, dass sie darauf achten sollen, das es weiterhin nicht mehr so viele sein dürfen. Ich finde es in dem Moment irgendwie von mir selbst scheinheilig. Ich selbst habe ja innerlich schon gekündigt, da ich nicht zufrieden mit meiner Arbeit bin. Und es liegt bei den anderen sehr nahe, dass es ähnlich ist. Und ich teile denen mit, das sie zukünftig bitte darauf achten sollen, nicht mehr so häufig krank zu sein.Wenige Zeit später, habe ich einen Unfall auf der Straße. Ich werde fast von einem Auto überfahren. Mit den Gedanken war ich bei meinen Mitarbeitern und den Gesprächen über die vielen Krankheitstag. Ich war also unaufmerksam. Ich falle sehr lange aus und bin arbeitsunfähig. Meine Hände werden stark verletzt durch den Sturz. Ich ärgere mich sehr, dass ich bei der Arbeit ausfalle. Jetzt wo ich richtig loslegen hätte können. Von der inneren Kündigung will ich nichts mehr wissen. Irgendwie war es mir wichtig weiterzumachen, bis ich endlich meine Wunschposition bekomme. Meine Chefin, sagte ja, ich bin noch nicht so weit, aber meine Zeit würde kommen.
Und jetzt sitze ich auf der Couch zu Hause. Ich habe eine große Wut in mir, die ich im Herzen, auf der Brust spüre. Vor allem auf meiner rechten Brust, wo der Knoten war, spüre ich Wut, ich will schreien, laut schreien, aber kann es nicht. Die Wut war auch hier – wie in vielen vergangenen Sitzungen zuvor, gegen mich selbst gerichtet. Ich spüre Hass gegenüber meine Chefin. Engin schickt mich in der Sitzung nochmal zu der Situation wo ich das Gespräch mit meiner Chefin suche. Und jetzt lasse ich alles raus. Ich sage ihr: „Ich hasse dich, was fällt dir da überhaupt ein, mit mir so umzugehen, was glaubst du überhaupt wer du bist mit mir so umzugehen? Ich habe mich darauf eingestellt. Du hast es gar nicht verdient, da zu sitzen.
Ich mache mich wichtig und lasse meine Wut raus. Ihre Reaktion ist, dass sie lacht. Ich sage ihr: „Entweder ich bekomme den Job, den du mir zugesagt hast oder ich bin weg und suche mir einen anderen Job.“ Mehr habe ich nicht zu sagen. Meine Chefin lacht und sagt: „Du bekommst den Job, ok.“
Es kommt mir wie ein Spiel vor, so willkürlich, wie sie entscheidet. Ich habe den Job, den ich wollte angenommen. Meine Chefin will mich nicht gehen lassen. Ich habe mich also durchsetzen können – nein noch besser: Ich habe mich positioniert. Jetzt habe ich meine Vorgesetzte vor die Wahl gestellt und entschieden.
Engin fragt mich innerhalb der Sitzung: „Was will dir der Brustkrebs als Botschaft übermitteln?“
Ich habe eine Antwort darauf, es sind die Dinge, die ganz glasklar sind:
Das sind Dinge, die ich nur im Außen gelebt habe. Wir denken immer viel zu viel, zu wissen tun wir aber nicht. Gerade das Wort „Selbstwert“ habe ich schon x-mal in meinem Leben gehört.
Ja, klar, gestehe ich mir selbst ganz viel Wert zu – „heute“ denke ich ganz viel an mich – nehme mir ein heißes Bad. Was ist aber, wenn man es nicht fühlt? Ich weiß es schon lange – aber ich habe es nie richtig gefühlt. Ich wusste nicht, wie es sich anfühlt im inneren, sich selbst am wichtigsten zu sein, sich wertvoll zu sehen, sich selbst zu lieben.
Das konnte ich erst bei Engin durch diese Sitzungen lernen. Fühlen lernen, Gefühle fließen zu lassen – egal ob Trauer, Freude, sexuelle Erregung. Den Gefühlen Raum geben, sich hinzugeben und dadurch sich selbst wiederfinden. Ich habe in dieser Sitzung begriffen, meinen Mund mehr aufzumachen, für mich einzustehen und für mich zu kämpfen. Den Kampf, den ich im Inneren mit mir geführt habe und die Wut in mir systematisch zu unterdrücken, konnte ich loslassen.
Ich konnte sehr viel loslassen und ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Es war hart und tat seelisch auch weh. Aber ich musste durch den Schmerz gehen, um loszulassen. Heilung bedeutet Wahrheit. Und Wahrheit erscheint nicht immer gleich aufzugeben, vor allen wenn sie einen neu erscheint.
Ich bin jetzt wieder ich. Ich bin froh, mich wieder zu haben, und meine Wahrheit zu leben. Mein altes Ich, konnte ich hinter mir lassen – ohne mein neues Ich genau schon zu kennen. Ich darf mich weiterhin kennenlernen, mit meinen fast 42 Jahren. Und ich freue mich die zukünftige Frau weiter kennenzulernen mit allen Anteilen die mich ausmachen.
Über Engin Iktir Reinkarnationstherapeut (Heilpraktiker für Psychotherapie), Frankfurt am Main – seit über 20 Jahren in der seelischen Begleitung mit der Reinkarnationstherapie für Menschen in Krisen und Krankheit.
Weiterführende Links:
Therapie-Termine jetzt buchen bei Engin Iktir, Reinkarnationstherapeut (Heilpraktiker für Psychotherapie), Frankfurt a.M., www.enginiktir.de / 069 – 958 64 828
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